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   Presse

   Rheinische Post 06.11.1999

   Bianca Römer hat  mobilen Friseur-Service/ Schneiden, Waschen, Föhnen

   im eigenen Bad.

   Haar-Taxi für die schnelle Welle

   von Gabi Peters

Bei Kleinanzeigen "Schneide Ihnen zu Hause die Haare" klingeln normalerweise bei der Friseur-Innung alle Alarmglocken. Denn laut Obermeister Günther Johnen verbergen sich hinter solchen Inseraten oft unseriöse Angebote. Will heißen: Ein Großteil hat keine Meisterprüfung, keinen Gewerbeschein und ist damit gar nicht berechtigt, in Privathaushalten Schöpfen mit der Schere zu Leibe zu rücken.

Schwarzarbeit nennt man so etwas. Und weil das ganz und gar nicht selten vorkommt, raufen sich viele Friseurmeister die Haare, gehen Innungen auf örtlicher Ebene mit der Lupe auf der Suche nach " Läusen im Pelz". Bianca Römer gehört zu denen, die Gladbachern zu Hause die Köpfe wäscht. Sie darf. Denn die 27-Jährige ist nicht nur Meisterin ihres Fachs, sie ist auch im Besitz eines Gewerbescheins und zudem noch in die Handwerksrolle eingetragen. Die Idee sich mit einem mobilen Friseurdienst selbstständig zu machen, reifte lange unter Ihrem Schopf. Zunächst zögerte sie mit der Realisierung, denn Freunde und Bekannte fanden immer wieder ein Haar in der Suppe." Die Fahrten zu deinen Kunden bezahlt dir keiner", war nur einer der vielen Unkenrufe. Bianca Römer hat's dann doch gewagt. Denn, so sagt sie: "Die Schiene der Dienstleistungen wird immer wichtiger. Und Flexibilität gehört heute dazu." "Seit August fährt die 27-Jährige mit einem Kombi, der "bis an die Ohren vollgepackt" ist, mit Lockenwicklern,Fön,Farben,Dauerwellösungen und Rundbürsten kreuz und quer durch Gladbach. "Ich möchte all das bieten, was ich auch in einem Salon hätte." Nur Wasser und Handdtücher müssen vom Kunden gestellt werden.                                                                                      

Und Leute mit wenig Zeit

Und wer meldet sich beim Friseur-Home-Service? "Es sind schon Leute dabei die nicht lange sitzen können oder unter Nackenschmerzen leiden. Aber die meisten die bei mir anrufen sind junge, berufstätige Menschen, die wenig Zeit haben. Oder junge Familien mit Kindern. Letzteren wird so die Chance genommen, den Salon auseinander zu nehmen," sagt Bianca Römer und lacht. Am gefragtesten sind die Abend Termine, " Wenn's nach meinen Kunden ginge, wäre ich nachts bis 22 Uhr und länger unterwegs.Da muss man schon aufpassen, dass man sich nicht zu sehr vereinnahmen lässt." Erst gut drei Monate im Geschäft, ist der Terminkalender der jungen Friseurmeisterin ( Telefon 0170/4069106) schon ziemlich voll und die Resonanz der Kunden sehr gut. " Die meisten finden es toll, dass es so etwas gibt." Viele würden die entspannte Atmosphäre zu Hause genießen und gleich einen Termin für in vier Wochen ausmachen. Denn die Zeiten, in denen Frauen jede Woche zum waschen und legen zum Friseur gingen, sind längst vorbei. Alte Zöpfe. Das könne sich kaum noch jemand leisten. Bianca Römer: "Moderene Frauen wollen heute eine unkomplizierte Frisur. Die haben keine Lust, morgens stundenlang mit der Rundbürste vor dem Spiegel zu stehen."

                                                                                                                                                       

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